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Regenerative Energien

Wer neu baut, muss sich zwangsläufig mit dem Thema „Regenerative Energien“ beschäftigen. Denn das EEWärmeG – Erneuerbare –Energien-Wärmegesetz – macht für aktuelle Neubauten zur Verpflichtung, dass ein Teil der genutzten Energie aus regenerativer Quelle stammt.

Zu den erneuerbaren Energien zählen Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung sowie Erdwärme (Geothermie) und nachwachsende Rohstoffe (z.B. Holz- oder Strohpellets oder Rapskuchen). Im Heizungsbereich relevant sind solare Strahlung, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe.

Bei Nutzung von Solarenergie müssen gemäss dem EEWärmeG mindestens 15% aus dieser Quelle kommen, bei Einsatz von Holzpellets oder Wärmepumpen mindestens 50%. Ausnahmen von diesen Vorgaben gelten z.B., wenn der Energiebedarf durch eine besonders effiziente Wärmedämmung drastisch gesenkt wird oder wenn das Haus seine Abwärme technisch nutzt.

Das Thema ist komplex, denn es gibt heutzutage nicht nur eine Vielzahl verschiedener Energieträger und Kombinationen davon, sondern auch viele weitere Aspekte, die zu berücksichtigen sind.

Beispielsweise benötigt man für Gas – wenn es per Leitung ins Haus kommt – keine Lagerfläche und man muss sich auch nicht regelmäßig um Nachschub kümmern, was bei einer Holzpelletheizung erforderlich ist . Solarenergie steht – weil die Anzahl an Sonnenstunden und deren Intensität nicht überall gleich ist - nicht überall in ausreichender bzw. wirtschaftlich vertretbarer Menge zur Verfügung. Die Nutzung von Erdwärme setzt nahezu voraus, dass Flächenheizungen (Boden- oder Wandheizungen) eingesetzt werden.

Neben solchen Fragen und den Anschaffungs- sowie Installationskosten sind beispielsweise auch die späteren laufenden Kosten zu bedenken. Das sind z.B. Kosten für den Betrieb der Heizung (Strom), Wartungsaufwand, Versicherungskosten, Kosten des Energieträgers etc. Auch die zu erwartenden Preisentwicklungen spielen eine Rolle.

Auch die Auswirkungen auf das Gebäude bzw. Grundstück müssen in Betracht gezogen werden. Es soll z.B. ein passender Platz für die Sonnenkollektoren gefunden werden, die Leitungen von z.B. den Sonnenkollektoren zur Heizungsanlage müssen verlegt werden etc.

Eine umfassende Darstellung aller ggf. zu berücksichtigender Aspekte ist im Rahmen dieser Webseite nicht möglich. Schon deshalb nicht, weil die Entwicklung gerade in diesem Bereich schnell ist. Gern beraten wir Sie ausführlich zu diesem Thema. Meist lässt sich schnell eine Eingrenzung der in Frage kommenden Energieträger finden, so dass der weitere Entscheidungsprozess dann zielgerichteter und schneller erfolgen kann. In schwierigeren Entscheidungssituationen oder auch dann, wenn einfach eine zweite Meinung gefragt ist, binden wir gern auch einen unabhängigen Energieberater ein. Dessen Einschaltung ist auch immer dann erforderlich, wenn z.B. Fördergelder der KfW (www.kfw.de/inlandsfoerderung) oder BAFA (www.bafa.de) beantragt werden sollen.